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Die KEP-Industrie setzt auf die Umwelt

Zu Fuß oder per Flugzeug ans Ziel

Die KEP-Unternehmen nutzen fast jedes Transportmittel, um Waren und Dokumente verlässlich und pünktlich zuzustellen. Von der Zustellung zu Fuß in den Innenstädten bis hin zum weltweiten Flugnetz, mit dem ein Service unter 24 Stunden zwischen den Kontinenten ermöglicht wird, ist für den Kunden der jeweils effizienteste Verkehrsträger im Einsatz.

Mit ihrer beachtlichen Flotte von mehr als 20.000 Nah- und Fernverkehrsfahrzeugen in Deutschland und 191 Flugzeugen in Europa gilt die Aufmerksamkeit der BIEK-Unternehmen auch besonders dem Umweltschutz und der Sicherheit im Verkehr. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Ökonomie und Ökologie in Einklang gebracht werden und ressourcen-schonende Verkehrstechniken sogar zu Kosteneinsparungen führen können.

Verkehrsbündelung als Beitrag für die Umwelt

KEP-Unternehmen bündeln Waren- und Verkehrsströme und minimieren damit die Umweltbelastung. Teure und wenig umweltverträgliche Leerfahrten werden vermieden. Zum Umweltschutz zählt auch der Einsatz von Mehrwegsystemen. Das ist Logistik in einer hochentwickelten Form, ohne dass Kundeninteressen zurückstehen müssen.

Umweltprojekte in der KEP-Industrie

In Zusammenarbeit mit führenden Automobilherstellern werden alternative Antriebsysteme und Treibstoffe auf ihre Praxistauglichkeit untersucht. Dabei werden Elektroantriebe ebenso getestet wie erdgasbetriebene oder mit Biodiesel fahrende Fahrzeuge. Bei den Elektrofahrzeugen stehen die Bemühungen im Vordergrund, praktikable Reichweiten zu erzielen. Die mit Biodiesel betriebenen Fahrzeuge zeigen gute Ansätze, allerdings muss noch am Emissionsverhalten gearbeitet werden. Neben pflanzenöl- sind erdgasbetriebene Fahrzeuge eine erfolgversprechende Variante der alternativen Antriebsysteme, die aber hohe Investitionen erfordert. Dafür müsste auch das Tankstellennetz entsprechend ausgeweitet werden. Darüber hinaus gibt es auch eine Reihe von Pilotprojekten mit Wasserstoff-Antrieben.

Zustellung in Innenstädten

Bei der Zustellung in den Innenstädten werden zunehmend emissionsfreie Transportmöglichkeiten gewählt: zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Die BIEK-Unternehmen organisieren bereits in einer ganzen Reihe von Ballungszentren die Innenstadtbelieferung mit Fußgängern und Fahrradfahrern. Derartige Ansätze zeigen, dass innovative Lösungen in den Transportsystemen weitaus effektiver zur Entlastung der Innenstädte beitragen, als Fahrverbote und andere Beschränkungen für den Lieferverkehr.

Lärmschutz im nächtlichen Flugverkehr

Die international tätigen Expressdienste befördern zeitsensible Sendungen von heute auf morgen in alle Welt. Sie tragen damit den Anforderungen der Wirtschaft Rechnung, zu fest definierten Zeiten zu liefern. Diese Dienstleistungen sind nur umfassend möglich, wenn auch deutsche Flughäfen Nachtflugmöglichkeiten bieten.
Nachtflug bringt den Kunden der Expressdienstleister Zeit- und Kostenvorteile und macht damit deren Produkte und Dienstleistungen wettbewerbsfähiger - national wie auch international. Der nächtliche Flugverkehr ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland also unverzichtbar!
Die international tätigen Expressdienstleister sind sich ihrer Verantwortung hinsichtlich der durch Nachtflug verursachten Belastungen bewusst und suchen ständig nach Lösungen, die Interessen der Anwohner rund um die Flughäfen angemessen zu berücksichtigen. Sie setzen verschiedenste Lärmschutzmaßnahmen um. Beträchtliche Flottenaustauschprogramme der Unternehmen sorgen für den effizienten Einsatz von modernstem Fluggerät, was mit einer Reduzierung von Fluglärm einhergeht. Zudem wurden an einigen deutschen Flughäfen passive Lärmschutzprogramme erfolgreich umgesetzt.