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KEP-Studie 2016

Kurier-, Express- und Paketmarkt übertrifft Erwartungen

— 2,95 Mrd. Sendungen in Deutschland verschickt (+5,9 %)

— Umsatz klettert 2015 auf 17,4 Mrd. Euro (+4,6 %)

— Deutlich mehr B2C-Sendungen (+10,1 %)

— KEP-Branche beschäftigt mehr als 209.000 Menschen

Berlin, 24.05.2016 – Die deutsche Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) hat im Jahr 2015 die Erwartungen übertroffen. In Deutschland wurden mehr als 2,9 Milliarden KEP-Sendungen verschickt. Das waren 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr, und mehr als noch zum Jahresende 2015 erwartet. Mehr Sendungen, neue Marktstrukturen durch Anbieter, Innovationen, Produkt- und Lieferkonzepte: Entwicklungen wie diese sorgen für einen erhöhten Arbeitskräftebedarf bei den KEP-Unternehmen. Mit über 209.000 Beschäftigten heute und steigendem Arbeitskräftebedarf in Zukunft zeigt sich die Branche als Jobmotor. Der Umsatz der KEP-Branche stieg im Jahr 2015 um 4,6 % auf mehr als 17,4 Mrd. Euro. Dies sind Ergebnisse der KEP-Studie 2016, die der Bundesverband Paket und Expresslogistik heute in Berlin vorgestellt hat.

Überdurchschnittliches Sendungswachstum zu erwarten
Bis 2020 ergibt sich ein weiteres Wachstum der KEP-Sendungen um 5,1 % pro Jahr auf knapp 3,8 Mrd. Sendungen. Damit liegt die prognostizierte Entwicklung deutlich über dem bisherigen durchschnittlichen Wachstum von 3,8 % p. a. im Zeitraum 2000 bis 2015. Die Gründe für diese Entwicklung: Zum einen wird erwartet, dass der Online-Handel zunimmt und dass nationale B2B-Sendungen sowie internationale Sendungen mehr werden. Zum anderen zeigt sich darin das prognostizierte Wirtschaftswachstum in Deutschland und die anziehende Konjunktur in europäischen Ländern.

10,1 % mehr B2C-Sendungen
Besonders deutlich zeigt sich das Marktwachstum bei den B2C-Sendungen. Sie nahmen im vergangenen Jahr um 10,1 % zu — nochmals ein deutliches Plus nach 7 % Wachstum im Jahr 2014. Ein wichtiger Grund hierfür ist der weiter wachsende Online-Handel.

KEP schafft berufliche Perspektiven in mehreren Branchen
Im Jahr 2015 arbeiteten in der KEP-Branche rund 209.400 Menschen (+6.200 im Vergleich zum Vorjahr). Rechnet man die 116.800 Beschäftigten bei den Vorleistungsunternehmen hinzu, sind etwa 326.200 Beschäftigte von der KEP-Branche abhängig.

Florian Gerster, Vorsitzender des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik:
„Bis 2020 erwarten wir einen Bedarf an zusätzlichen Neueinstellungen von rund 30.000 Personen. Diesen Personalbedarf zu decken, ist eine große Aufgabe – und eine riesige Chance. Nämlich für viele Menschen, die hierzulande eine Perspektive finden wollen. Die KEP-Branche wird hier ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Die Integration von Migranten in den KEP-Arbeitsmarkt bietet zusätzlich zu Programmen und Maßnahmen zur Ausbildung und Gewinnung von Arbeits- und Fachkräften eine Möglichkeit, dem Arbeitskräftebedarf zu begegnen.“ Seit dem Jahr 2004 veröffentlicht der Bundesverband Paket und Expresslogistik jährlich die KEP-Studie. Sie zeigt ein aktuelles und umfassendes Bild der Marktentwicklung, von Trends und der wirtschaftlichen Bedeutung der KEP-Branche in Deutschland.

Der Bundesverband Paket und Expresslogistik:
Im 1982 gegründeten Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) sind die führenden Anbieter für Kurier-, Express- und Paketdienste in Deutschland organisiert: DPD, GLS, GO!, Hermes und UPS. Die Mitgliedsunternehmen bieten ihren Kunden eine bundesweit flächendeckende Zustellung von der Hallig bis zur Alm. Die Branche realisierte im Jahr 2015 Umsätze in Höhe von 17,4 Milliarden Euro und beförderte 2,95 Milliarden Sendungen.


Die Studie zum Download finden Sie hier.

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