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Die KEP-Branche stellt ihre Forderungen an die Große Koalition

Event „Politik trifft Logistik“ bringt KEP-Dienste und Politiker zusammen

Zum ersten Treffen zwischen den Kurier-Express-Paketdiensten (KEP) und Koalitionsvertretern nach der Bildung der neuen Regierung kam es am Dienstag bei der Podiumsveranstaltung „Politik trifft Logistik“ in Berlin. Vertreter von SPD und CDU/CSU sprachen dort mit Führungskräften der Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik (BIEK) und weiteren Köpfen der Branche.

Diese formulierten ihre Wünsche und Forderungen an die Große Koalition - unter anderem nach mehr Investitionen in eine umfassendere Sanierung der Verkehrsinfrastruktur, einem Votum gegen die PKW-Maut sowie dem Stopp der Wettbewerbsverzerrung durch die Deutsche Post, die mit dem Briefgeschäft ihre Paketsparte quersubventioniert.

Auch die Nachtflugverbote kamen zur Sprache und machen den Branchenvertretern große Sorgen: Das „Modell Hessen“ dürfe nicht „Schule machen“ und die Rechtfertigungsgrundlage für eventuell drohende weitere Restriktionen an Flughäfen sein, hieß es aus dem Publikum. Am Airport Frankfurt am Main, dem größten deutschen Verkehrsflughafen, gilt ein Nachtflugverbot zwischen 23 und 5 Uhr. Die politischen Vertreter machten klar, dass sie Deutschlands Status als Luftverkehrsstandort erhalten und nicht in Gefahr bringen wollen.

Die Veranstaltung „Politik trifft Logistik“ wurde von der Deutschen Verkehrs-Zeitung (DVZ) und der Rheinischen Post gemeinsam mit dem Bundesverband Paket und Expresslogistik durchgeführt und dient als Forum, um die Branche mit politischen Entscheidern zusammenzubringen.

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