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Innenstadtlogistik

Für 27,6 Milliarden Euro bestellten die Deutschen im Jahr 2012 Waren im Internet und bekamen sie in vielen Millionen Paketen geliefert. Die Zustelldienste erledigen das schnell, auf kurzem Weg und flexibel. Dabei sind sich diese Unternehmen ihrer Verantwortung für Umwelt, Wirtschaft und Verbraucher bewusst und arbeiten an nachhaltigen Konzepten, die Kosten senken, aber vor allem auch signifikant natürliche Ressourcen schonen. Eines der wichtigsten Ziele für die Zukunft ist die Senkung des Verkehrsaufkommens in Innenstädten. Innenstadtlogistik bietet dafür die Lösung.

Was der Bus für den Personenverkehr ist, das ist die Paketbranche für die Innenstadtlogistik.

Die aktuelle Nachhaltigkeitsstudie Innenstadtlogistik steht Ihnen hier zum Download bereit.

Lang-LKW — Raum für effizienten Transport

Der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) begrüßt die Pläne der Europäischen Kommission, den Einsatz der Lang-LKW künftig über Landesgrenzen hinaus zu ermöglichen. Dieser Vorschlag ist Teil der Überarbeitung der EU-Richtlinie 96/53/EG. Mit der Neuregelung sollen auch die Gewichte und Maße von Lastzügen zugunsten einer besseren Aerodynamik neu definiert werden. In Deutschland wird der Einsatz von Lang-Lkw derzeit im Rahmen eines Feldversuchs im Auftrag des BMVI untersucht.

Mehr Transport — weniger Verkehr

Lang-Lkw schaffen Raum auf der Straße. Zwei dieser 25,25 Meter langen Fahrzeuge transportieren so viel wie drei konventionelle Lastzüge. Ihr Einsatz reduziert das Verkehrsaufkommen, senkt die CO2-Emmissionen und entlastet die Straßeninfrastruktur. Obwohl das Ladevolumen beim Einsatz von Lang-Lkw von 115 auf bis zu 160 Kubikmeter steigt, bleibt das zulässige Gesamtgewicht des Lastzugs wie bislang auf 40 Tonnen, beziehungsweise 44 Tonnen im Kombinierten Verkehr beschränkt. Lang-LKW sind damit ideal für den Paketversand der boomenden E-Commerce-Branche: Beim Einkauf via Internet sind meist große Pakete mit geringem Gewicht zu transportieren — z. B. Schuhe, Bekleidung und Unterhaltungselektronik. Branchenexperten erwarten 2013 beim Onlineshopping ein Wachstum von 21 Prozent. Die meisten Lieferungen werden mit dem Lkw transportiert.

Für eine bessere Verkehrsinfrastruktur

Der Einsatz von Lang-Lkw schont die Verkehrsinfrastruktur. Die Belastung von Straßen ist bei Lang-LKW durch die höhere Achszahl geringer als beim Standard-Lastzug. Die Bundesanstalt für Straßenwesen schätzt, dass die Straßenbeanspruchung (Fahrbahnermüdung, Spurrinnen) um 30 Prozent je Lkw abnimmt. „Der Einsatz von Lang-LKW führt zu einer Effizienzsteigerung“, betont Marten Bosselmann, Geschäftsführer des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik. „ Sie verbrauchen nicht nur bis zu 20 Prozent weniger Kraftstoff. Indem für die gleiche Transportleistung ein Drittel weniger Fahrzeuge unterwegs sind, reduzieren sich durch ihren Einsatz sowohl die CO2-Emmissionen als auch das Verkehrsaufkommen auf deutschen Straßen.“

Dokument zum Download

Der Feldversuch Lang-LKW - Eine Zwischenbilanz

Luftverkehr: Nachtflug ist unverzichtbar!

Die BIEK-Unternehmen erfüllen mit ihren Dienstleistungen die Anforderungen der Wirtschaft, zeitsensitive Sendungen von heute auf morgen in alle Welt zu transportieren. Dazu ist der nächtliche Flugverkehr unverzichtbar.

Die BIEK-Mitglieder sind sich der Belastungen durch den Flugverkehr bewusst und setzen sich intensiv und verantwortungsvoll mit den damit in Zusammenhang stehenden Umweltbeeinträchtigungen auseinander. Ein intensiver Austausch mit Behörden und Flughafenvertretern gehört ebenso dazu wie ein gewissenhaftes Flottenmanagement. So kommen einerseits im Rahmen von Austauschprogrammen immer modernere und geräuschärmere Flugzeuge zum Einsatz.

Andererseits setzen die Unternehmen auf passive Lärmschutzprogramme und die permanente Schulung von Piloten auf einen geräuscharmen An- und Abflug.

Mehr zum Thema Luftverkehr:

04.11.2013 Frachtflug - Luftverkehrsstandort Deutschland stärken
2011 "Expressfracht ist Nachtfracht" - Aktueller Flyer zur Bedeutung
des Nachtflugs
12.10.2007 Branchenpapier: Die neue Schallschutzverordnung muss die
Vorgaben des novellierten Fluglärmgesetzes umsetzen!
31.08.2007 Drohendes Nachtflugverbot in Frankfurt - Verschläft
Deutschland den Wettbewerb?
18.09.2006 Stellungnahme zur Entschließung des Europäischen Parlaments
zur Verringerung der Klimaauswirkungen des Luftverkehrs
(2005/2249 (INI))
18.09.2006 Stellungnahme zur Entschließung des Europäischen Parlaments
zur Verringerung der Klimaauswirkungen des Luftverkehrs
(englische Version)
28.07.2006 Eine weitere Absenkung der Lärmgrenzwerte von
Bestandsflughäfen in 2020 ist inakzeptabel. - Eine gemeinsame
Resolution der deutschen Luftverkehrsbranche zur Novellierung
des Fluglärmgesetzes
23.06.2006 Branchenstellungnahme zur Novellierung des Fluglärmgesetzes
Okt. 2004 Positionspapier der Luftfahrtbranche zum
Fluglärm-Gesetzentwurf
06.09.2004 BIEK-Stellungnahme zur Novelle des Fluglärmgesetzes
20.09.2002 Stellungnahme zum Antrag auf Einrichtung eines Flughafensystems
in Frankfurt
16.08.2002 Rechtliche Stellungnahme zur Festsetzung eines Nachtflugverbots
am Flughafen Frankfurt/Main
19.03.2001 Positionspapier zur Bedeutung des Nachtflugs

Straßenverkehr: Bedeutung eines Verkehrsträgers

Die KEP-Unternehmen nutzen fast jedes Transportmittel, um Waren und Dokumente verlässlich und pünktlich zuzustellen. Von der Zustellung zu Fuß in den Innenstädten bis hin zum weltweiten Flugnetz wird der jeweils effizienteste Verkehrsträger eingesetzt.

Dem Straßenverkehr kommt dabei eine Hauptrolle zu — im innerdeutschen bzw. -europäischen Fernverkehr und bei Zustellungen in Innenstädten. Eine teilweise Verlagerung der Transporte auf andere Verkehrsträger ist unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht absehbar.

Die in den letzten Jahren ständig wachsende Belastung des Gewerbes durch Erhöhung bzw. Neuerhebung von Abgaben verstärkt den Druck auf die Unternehmen einer ohnehin im harten Wettbewerb stehenden Branche.

Mehr zum Thema Straßenverkehr:

April 2011 Faktenpapier zum Feldversuch mit dem Lang-Lkw (Initiative für
Innovative Nutzfahrzeuge)
07.10.2010 Gemeinsame Erklärung zum Feldversuch mit Lang-LKW
01.06.2010 Positionspapier zur Sicherheit von Kleintransportern -
Geschwindigkeitsbegrenzungen für Kleintransporter auf
Autobahnen sind kein Beitrag zur Verkehrssicherheit!
26.03.2010 Stellungnahme zur Überarbeitung des Masterplans Güterverkehr
und Logistik
17.04.2009 Positionspapier zum Einsatz von EcoCombis
18.01.2008 Positionspapier zur Sicherheit von Kleintransportern
22.03.2007 Positionspapier zur Zulassung von Longlinern
11.03.2005 Positionspapier zum Markov-Bericht (Harmonisierung der
Sozialvorschriften im Straßenverkehr)
22.06.2004 Gemeinsame Verbändeerklärung gegen Kürzungen von
Investitionen in Bundesverkehrswege
13.10.2003 Gemeinsame Erklärung von BIEK, BvDP, BdKEP und BVT
zum Unfallgeschehen mit Kleinlastern
22.09.2003 BIEK-Verbandsempfehlung "Sicheres und unfallfreies Fahren mit
Fahrzeugen der Klasse 2,8 - 3,5 t zGG"
31.01.2003 Stellungnahme zur Lkw-Maut-Verordnung

Umweltschutz: Ein wichtiges Thema für die BIEK-Unternehmen

Die BIEK-Mitglieder betreiben beachtliche Fahrzeug- und Flugzeugflotten. Aufgrund eines gestiegenen Verantwortungsbewusstseins gilt Umweltschutzmaßnahmen sowie der Auseinandersetzung mit Fragen der Verkehrssicherheit eine immer höhere Aufmerksamkeit. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Ökonomie und Ökologie in Einklang gebracht werden und ressourcenschonende Verkehrstechniken sogar zu Kosteneinsparungen führen können.

Mehr zum Thema Umweltschutz:

2010 Umwelt und KEP-Logistik. Beiträge der KEP-Industrie zur
Realisierung der europäischen Klimaschutzziele
17.04.2009 Grüne KEP-Logistik: Wohlstand sichern - Klima schützen